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Reitanlage

Bei der Reitanlage Perm handelt es sich um ein altes Erzbergwerk. Hier begann 16. Jahrhundert der Abbau von Erzen. Über eine Schleppbahn wurden die Erze nach GM-Hütte transportiert. An der Südseite der Reithalle befand sich der Förderturm. Mauerreste neben dem Hindernisschuppen sind noch heute zu sehen. Der Betrieb wurde im Jahre 1921 eingestellt.

Die Reitanlage Perm liegt im östlichen Bereich von Laggenbeck in der Bauernschaft Osterledde. Das Grundstück mit der Reithalle und dem Springplatz ist ein Erbpachtgrundstück und hat eine Größe von 6404 m². Dieses Gelände wurde vom Bauern Oeinghaus dem Reiterverein zur Verfügung gestellt. IMGP0253Auf dem „Permer Platz“ fanden nach der Gründung im Jahre 1947 die ersten Reitstunden statt. In den 60. Jahren des vorhehrigen Jahrhunderts wurde in Eigenleistung der Mitglieder des  Reitgelände hergerichtet.

Im Jahre 1972 wurde der Plan gefasst, eine eigene Reithalle zu bauen. Grundlage für den Hallenbau war, dass der Verein das Gelände auf Erbpacht erhält. Mit dem bisherigen Eigentümer wurde ein Erbbaurechtsvertrag geschlossen. In den Jahren 1972 bis 1974 wurde eine 50 m mal 20 m Reihalle errichtet. Der Springplatz wurde in den 80. Jahren deutlich erweitert.
Der Dressurplatz und der Parkplatz in einer Größe von 4.976 m² ist Eigentum des Zucht-, Reit- und Fahrvereins e.V.  Diese Fläche wurde im Jahr 2006 käuflich erworben. Vorher wurde diese Fläche vom Verkäufer angepachtet.
Im Jahre 1996 wurde in der Reithalle die Stallgasse entfernt. Es entstanden eine großzügige Toilettenanlage, Nebenräume, sowie ein Reiterstübchen. Auch die Voltigierer bekamen einen eigenen Raum. Da das Hallendach undicht war, wurde in Jahre 2004 die Dacheindeckung erneuert. Da die Koppelfetten durch die Undichtigkeit sehr marode geworden waren, wurde diese gleichzeitig mit ausgewechselt.

Reitanlage

Als Reitplaz wurde 1947 der „Zechenplatz Perm“, unsere heutige Reitanlage, auserkoren. Das Stück Unland (Hinterlassenschaft eines Erzgergwerkes) war im Eigentum des Bauern Franz Oeinghaus, Alstedder 23, heute Permer Str. 120. Er selbst gehörte auch zu den engeren Bezugspersonen des neu gegründeten Vereins. Franz Oeinghaus bat den Verein, dieses Grundstück als Preitplatz zu nehmen, da eine andaerweitige Nutzung ohnehin nicht möglich sei. Nach unzähligen Arbeitsstunden unserer Mitglieder und mit sehr viel Geld aus privater und öffentlicher Hand wurde nach und nach eine Reitanlage geschafffen. 1972 wurde dort die Reithalle gebaut. Die Reitanlage wurde erbpachtrechtliches Eigentum des Vereins. Theo Oeinghaus, Sohn von Franz und Hoferbe, war damals selbst federführend mit dem Reithallenbau konfrontiert. Auch der Erbvertrag wurde von ihm und seiner Frau Beate gestaltet. Als Erbpachtzlins wurde ein jährlicher Betrag ausgehandelt, dr an dem Kostenindex der Lebenshaltung gebunden war.
Mit Kaufvertrag vom 6. April 2006 hat der Verein das Grundstück Gemarkung Ibbenbüren, Flur 38, Flurstück 334 in einer Größe von 4.976 m² von dem Wirt des Permer Gesellschaftshauses, Siegfried Frehe, käuflich erworben. Heute wird diese Fläche als Dressur- und an Turniertagen als Abreiteplatz genutzt.
Mit Kaufvertag vom 9. August 2011 hat der Verein das Grundstüclk Gemarkung Ibbenbüren, Flur 38, Flurstück 364 mit einer Größe von 7.815 m² von Otto Eilert käuflich erworben. Es handelt sich um das alte Zechengelände der ehemaligen Preußag. Es wird an Turniertagen und sonstigen Veranstaltungen als Parkplatz genutzt. Die alte Waschkaue mit Steigerstube wurde in den Jahreen 2015/2016 abgebrochen. Die Fläche erhielt den Namen des Verkäufers: „Eilert-Platz“

Auf das geschaffene Ambiente dürfen sie alle im Verein sehr stolz sein. Aber auch die Pflege und Wartund der Reitanlage will getan sein.